Psychotherapie
Psychische Belastungen können sehr unterschiedlich aussehen – und dennoch das Leben spürbar einschränken.
Psychotherapie bietet einen geschützten Rahmen, um Belastungen besser zu verstehen, neue Perspektiven zu entwickeln und Veränderungen Schritt für Schritt umzusetzen.
In meiner Praxis behandle ich das Spektrum psychischer Erkrankungen im Erwachsenenalter auf Grundlage der Verhaltenstherapie. Einige Themen begleiten mich dabei seit vielen Jahren besonders intensiv: die Schematherapie sowie die Behandlung von Stress- und Stressfolgeerkrankungen und Angststörungen.
Neben der psychotherapeutischen Behandlung biete ich auch Coaching und Supervision an (mehr erfahren)
Behandlungsfelder:
Angststörungen (z. B. Panikstörung, soziale Angst, Generalisierte Angststörung)
Depressionen
Zwangsstörungen und belastende Zwangsgedanken
Essstörungen
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Traumafolgestörungen
ADHS im Erwachsenenalter
Anpassungsstörungen und akute Belastungsreaktionen
Psychosomatische Beschwerden
Persönlichkeitsstörungen
Wiederkehrende Beziehungsmuster, Selbstwertprobleme und emotionale Schwierigkeiten
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Manchmal begegnen uns im Leben immer wieder ähnliche Schwierigkeiten: Beziehungen verlaufen nach einem vertrauten Muster, wir stellen hohe Ansprüche an uns selbst, fühlen uns schnell zurückgewiesen oder haben das Gefühl, nie wirklich zu genügen. Obwohl wir diese Reaktionen verstehen möchten, scheinen sie sich nur schwer verändern zu lassen.
Die Schematherapie geht davon aus, dass solche Muster häufig auf frühen Erfahrungen beruhen. Sie prägen, wie wir über uns selbst, andere Menschen und die Welt denken und fühlen – oft, ohne dass uns dies bewusst ist.
In der Therapie geht es darum, diese Muster Schritt für Schritt zu erkennen und zu verstehen. Gemeinsam entwickeln wir neue Möglichkeiten, mit belastenden Gefühlen und Situationen umzugehen. Dabei verbindet die Schematherapie bewährte Methoden der Verhaltenstherapie mit emotionsorientierten und erlebnisaktivierenden Techniken. Ziel ist nicht nur, Probleme besser zu verstehen, sondern neue Erfahrungen zu ermöglichen, die langfristige Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln unterstützen. -
Stress gehört zum Leben. Problematisch wird er dann, wenn Anspannung zum Dauerzustand wird und Erholung kaum noch möglich ist. Viele Betroffene erleben innere Unruhe, Erschöpfung, Schlafprobleme oder das Gefühl, den eigenen Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden. Häufig entsteht der Eindruck, nur noch zu funktionieren.
In der Therapie betrachten wir gemeinsam, welche Belastungen aktuell bestehen und welche persönlichen oder beruflichen Faktoren dazu beitragen. Dabei geht es nicht darum, Stress vollständig zu vermeiden – sondern einen Umgang zu entwickeln, der langfristig gesund und tragfähig ist.
Neben konkreten Strategien zur Stressbewältigung richten wir den Blick auch auf innere Antreiber, Gewohnheiten und Erwartungen an sich selbst. Oft zeigt sich, dass nicht nur äußere Anforderungen, sondern auch der eigene Umgang mit ihnen eine wichtige Rolle spielt. Ziel ist es, wieder mehr Handlungsspielraum zu gewinnen und eine Balance zu entwickeln, die den eigenen Bedürfnissen ebenso gerecht wird wie den Anforderungen des Alltags. -
Angst ist eine wichtige und sinnvolle Reaktion unseres Körpers. Sie schützt uns in gefährlichen Situationen und hilft, angemessen zu handeln. Manchmal verselbstständigt sich dieses Warnsystem jedoch und löst Angst aus, obwohl keine tatsächliche Gefahr besteht. Die Folge können anhaltende Sorgen, Panikattacken oder das Vermeiden bestimmter Situationen sein – mit erheblichen Einschränkungen im Alltag.
In der Verhaltenstherapie versuchen wir zunächst zu verstehen, wie die Angst entstanden ist und wodurch sie aufrechterhalten wird. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Verständnis Ihrer Beschwerden und leiten daraus passende Behandlungsschritte ab.
Ein wichtiger Bestandteil kann sein, sich der Angst schrittweise und in einem sicheren Rahmen zuzuwenden, anstatt ihr dauerhaft auszuweichen. So wird die Erfahrung möglich, dass Angst zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist und wieder nachlassen kann. Ziel ist es, verloren gegangene Freiheit zurückzugewinnen und den Alltag wieder selbstbestimmt gestalten zu können.